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Marco Griep

Geschrieben von Marco Griep

Lichtbogen-Feuerzeug Explorer - Begeistert und enttäuscht zugleich

Zu Weihnachten hab ich mir endlich mal ein Lichtbogen-Feuerzeug geleistet. Meine Entscheidung fiel dabei auf das Explorer Feuerzeug, da es das einzige ist, dass mir einigermaßen Outdoor tauglich erschien. Was ich von dem Feuerzeug halte, erfahrt in diesem Blogbeitrag oder wahlweise im Youtube Video.

Warum sollte man ein Lichtbogen-Feuerzeug in Betracht ziehen?

Unter Outdoor-Sportlern sind Feuerstähle sehr beliebt, da sie bei jedem Wetter funktionieren, solange man die Fähigkeiten hat, damit umzugehen. Sie können sogar bei Nässe und Wind verwendet werden, solange man trockenen Zunder und etwas Übung hat. Allerdings sind Feuerstähle nicht immer die beste Wahl, wenn man schnell ein Feuer im Alltag benötigt.

In der Vergangenheit habe ich viele Feuerzeuge ausprobiert, von einfachen BIC-Feuerzeugen bis hin zu Benzin-Feuerzeugen, aber alle haben mich enttäuscht. Als Nichtraucher brauche ich zwar selten ein Feuerzeug, aber wenn ich eines brauche, muss es zuverlässig funktionieren. Benzin-Feuerzeuge haben sich als unzuverlässig erwiesen, da das Benzin oft verflogen ist und Gas bei Kälte schlechter funktioniert oder das Feuerzeug einfach gar nicht zündet. Ein Lichtbogen-Feuerzeug von Explorer hingegen funktioniert mit Elektrizität und benötigt keinen Brennstoff. Da man im Alltag immer irgendwie an Strom kommt, war es für mich eine ideale Alternative.

Lichtbogen-Feuerzeug

Das Lichtbogen-Feuerzeug Explorer

Das Explorer Feuerzeug* bietet auf den ersten Blick alles, was ich benötige. Es funktioniert mit Strom, lässt sich per USB-C aufladen, ist durch die Gummihülle Wasser- und Stoßfest (IP-65) und lässt sich auch nicht von Wind beeindrucken. Man muss sich keine Sorgen machen, sich beim Heben des Feuerzeugs von der Seite oder von oben an der Flamme die Finger zu verbrennen. Das Feuerzeug ist auch mit einer kleinen Taschenlampe ausgestattet, die es zu einem perfekten Alltagsgegenstand (Every-Day-Carry) macht. Es ist mit einer Trageschnur und Pfeife ausgestattet und kann auch um den Hals getragen werden.

Entschieden habe ich mich für die Farbe Rot, somit ist das Feuerzeug gut sichtbar (selbst auf Waldboden etc.) und sollte immer auffindbar sein.


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Meine Erfahrungen mit dem Feuerzeug

Meine ersten Erfahrungen mit dem Lichtbogen-Feuerzeug waren sehr positiv. Ich habe es an Silvester verwendet, um Feuerwerkskörper zu entzünden. Die Kontakte, an denen sich das Plasma bzw. der Lichtbogen entzündet, waren durch die Zündschnur und die entstehenden Funken etwas verrußt. Mit einem Wattepad konnte ich die Verschmutzung jedoch leicht entfernen und das Feuerzeug funktionierte weiterhin problemlos. Wie bereits erwähnt, kann man das Feuerzeug auch seitlich oder kopfüber halten, ohne sich die Finger zu verbrennen, wie es bei herkömmlichen Feuerzeugen der Fall sein kann.

Natürlich habe ich auch die Wasserdichtigkeit des Feuerzeugs getestet, indem ich es in eine Pfütze geworfen und es darin für 2 Minuten liegen gelassen habe. Das Feuerzeug hat diesen Test mir Bravour bestanden.

Der eingebaute Akku sollte laut Herstellerangaben bis zu 210 Zündungen halten, was ich bisher allerdings noch nicht bestätigen konnte, da der Akku ein paar Tage später leer war, obwohl ich das Feuerzeug nicht weiter verwendet hatte.

Leider hat sich das Lichtbogen-Feuerzeug für mich als unzuverlässig erwiesen, da es aufgeladen wurde, aber ein paar Wochen später wieder entladen war, ohne dass ich es verwendet hatte. Es eignet sich somit nicht als "Ich brauche jetzt mal schnell ein Feuerzeug"-Gerät. Grundsätzlich ist es jedoch ein gutes und solides Feuerzeug. Wer jedoch wie ich sehr unregelmäßig ein Feuerzeug benötigt, könnte enttäuscht werden. Eine Powerbank könnte helfen, aber meiner Meinung nach sollte das nicht notwendig sein. Ich möchte ein Feuerzeug laden oder befüllen und dann ein halbes Jahr später ohne Probleme einsetzen können, ohne mir vorher Gedanken machen zu müssen, ob es betriebsbereit ist. Vielleicht hatte ich auch einfach nur ein Montagsmodell erwischt.

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Habt Ihr ein Alltagsfeuerzeug? Wenn ja, was setzt Ihr ein? Schreibt es in die Kommentare

Persoenliche Einordnung und Praxisnotizen

Bei Ausruestung wie Lichtbogen-Feuerzeug Explorer - Begeistert und enttäuscht zugleich frage ich mich inzwischen zuerst, welches Problem sie wirklich loesen soll. Ein Produkt kann technisch spannend sein und trotzdem nicht zu meinem Alltag passen. Fuer mich zaehlt, ob es im Rucksack stoert, ob ich es mit kalten oder mueden Fingern bedienen kann und ob ich es nach der ersten Begeisterung weiterhin einpacke.

Bei 'Lichtbogen-Feuerzeug Explorer - Begeistert und enttäuscht zugleich ' ist mir wichtig, dass der Artikel nicht nur eine Suchanfrage beantwortet, sondern eine echte Entscheidung leichter macht: Was nehme ich mit, worauf achte ich vor Ort, und was wuerde ich beim naechsten Mal anders machen?

Mein Testmassstab ist deshalb bewusst praktisch: Wie verhaelt sich das Teil nach mehreren Touren, nicht nur beim Auspacken? Gibt es Stellen, die nerven, klappern, druecken oder mehr Pflege brauchen als erwartet? Und wuerde ich es einem Freund empfehlen, der nicht sammeln, sondern wirklich rausgehen will? Diese Fragen sind oft ehrlicher als reine Herstellerdaten.

Fuer Kaufentscheidungen hilft mir eine kleine Einordnung: Wer selten draussen ist, braucht meist keine maximale Spezialloesung. Wer regelmaessig wandert, biwakiert, fotografiert oder mit Familie unterwegs ist, profitiert dagegen von verlaesslicher Bedienung und robusten Details. Beim Gewicht spare ich gern, aber nicht an Sicherheit, Wetterschutz oder Schlafkomfort. Dort raecht sich falscher Geiz schnell.

Was ich beim naechsten Kauf immer pruefen wuerde: Ersatzteile oder Verbrauchsmaterial, echte Packmasse, Bedienung im Regen, Reinigung nach der Tour und die Frage, ob das Produkt mehrere Einsatzbereiche abdeckt. Ausruestung darf Freude machen, aber sie sollte nicht mehr Aufmerksamkeit verlangen als die Tour selbst.

Wenn du tiefer einsteigen willst, passen dazu auch Wildcampen in Deutschland, Trekking-Camps in Rheinland-Pfalz und Ultraleichtwandern fuer Anfaenger.

Was ich konkret mitnehmen wuerde

Wenn ich den Artikel heute als Vorbereitung nutzen wuerde, wuerde ich mir drei Dinge notieren: erstens die eine Entscheidung, die vor der Tour fallen muss, zweitens den Punkt, an dem ich unterwegs flexibel bleiben will, und drittens die Erfahrung, die ich danach fuer die naechste Runde festhalte. Dieser kleine Nachlauf ist fuer mich wichtig, weil Outdoor-Wissen sonst schnell konsumiert und wieder vergessen wird. Nach einer Wanderung, einem Test oder einem Familienausflug schreibe ich mir lieber zwei ehrliche Saetze auf: Was hat funktioniert, was war ueberfluessig, was wuerde ich beim naechsten Mal vereinfachen? Genau daraus werden mit der Zeit bessere Entscheidungen.

Konkrete Vertiefung fuer die Praxis

Was ich bei Lichtbogen-Feuerzeug Explorer - Begeistert und enttäuscht zugleich nachtragen wuerde: Ein Ausruestungsartikel ist fuer mich erst dann wirklich hilfreich, wenn er auch die unschoenen Seiten nennt. Mich interessiert nicht nur, was gut funktioniert, sondern auch, wann ein Teil nervt. Ist es zu laut, zu empfindlich, zu schwer zu reinigen, zu fummelig mit kalten Fingern oder im Alltag schlicht zu speziell? Diese Punkte entscheiden oft darueber, ob etwas dauerhaft im Rucksack bleibt.

Ich sortiere Ausruestung inzwischen in drei Gruppen. Erstens Dinge, die Sicherheit oder Wetterschutz bringen; dort spare ich ungern an der falschen Stelle. Zweitens Komfortteile, die eine Tour angenehmer machen, aber nicht zwingend sind. Drittens Spielzeug, das Spass macht, aber ehrlich als solches erkannt werden sollte. Diese Einteilung verhindert Fehlkaeufe besser als jede Bestenliste.

Fuer eine Kaufentscheidung wuerde ich mir notieren: Wie oft nutze ich das Teil realistisch, bei welchem Wetter, mit welchem restlichen Setup und was waere die einfachere Alternative? Wenn darauf klare Antworten kommen, lohnt sich ein Kauf eher. Wenn nicht, reicht oft Ausleihen, Reparieren oder Weglassen. Genau diese Ehrlichkeit macht Reviews fuer mich wertvoller als reine Begeisterung.

Passend dazu findest du weitere Grundlagen in Wildcampen in Deutschland, Trekking-Camps in Rheinland-Pfalz und Ultraleichtwandern fuer Anfaenger.