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Smartphone oder GPS Gerät? Was ist das beste für mich? Photo by Will Truettner / Unsplash
Marco Griep

Geschrieben von Marco Griep

Smartphone oder GPS Gerät? Was ist das beste für mich?

Sicher haben Sie sich auch schon gefragt, ob es nicht möglich ist sein Smartphone als GPS-Gerät in der Natur zu verwenden. Immerhin könnte man so einiges an Gewicht sparen da in der Regel das Smartphone sowieso dabei ist, richtig? Ob ein Smartphone für dich als GPS Ersatz infrage kommen kann, möchte ich dir in diesem Artikel beantworten.

Warum gibt es überhaupt GPS Geräte?

GPS Geräte gibt es schon wesentlich länger als Smartphones mit GPS. Im Gegensatz zu Smartphones, welche eher im urbanen Bereich Ihren Einsatzzweck haben (Navigation mit dem Auto, Fahrrad oder in der Stadt zu Fuß), werden GPS Geräte hauptsächlich dort verwendet, wo der GPS Empfang eher weniger gut ist. Die Technologie im Smartphones wurde die Jahre immer und immer besser und ist mittlerweile auch in der Natur brauchbar. Je nach Anwendungszweck kann ein Smartphone durchaus ausreichend sein.

Auch wenn Smartphones immer besser werden, haben GPS Geräte einige Vorteile die für Sie eventuell ein K.O Kriterium für die Verwendung von Smartphones sind. Zum einen haben nicht alle Smartphone Geräte einen guten GPS Chip verbaut, somit ist die Standortbestimmung oftmals sehr ungenau. Mit einer Abweichung von 10 Metern, kann dies oft einen Signifikaten Unterschied ausmachen. Höherwertige Smartphones haben in der Regel jedoch einen recht guten GPS Chip verbaut. Ein weiterer Vorteil von GPS Geräten ist die lange Akkulaufzeit. Die Displays von GPS Geräten sind oft weniger Energiehungrig wie die hellen Displays von Smartphones. Ebenso sind GPS Geräte für die Navigation ausgelegt und haben nur diese eine Aufgabe, während auf dem Smartphone im Hintergrund noch weitere Prozesse und Dienste laufen. Diese Dienste verbrauchen Energie und die Akkulaufzeit ist viel schneller zu Ende als mit einem GPS Gerät. Selbst aktuelle GPS Geräte haben oft eine Akkulaufzeit von 15 Stunden. Bei Geräten mit reduzierter Auflösung und Darstellung (wie das Garmin eTrex 10, welches ich all die Jahre verwendet habe) sogar bis zu 25 Stunden. Noch dazu sind GPS Geräte besser gegen Spritzwasser und Sturzschäden geschützt als klassische Smartphones. GPS Geräte haben zudem oft noch hilfreiche Funktionen wie Barometer, Abschätzen von Wetterverhältnissen, Jagdzeiten, Ebbe und Flutzeiten wie auch Informationen über Sonnen- und Untergang.

Für wen ist ein Smartphone besser geeignet?

Ich persönlich empfehle die Verwendung von einem Smartphone als GPS besonders für Personen die in erschlossenen Ortschaften und primär bei gutem Wetter Wandern gehen. In Regionen wo das Wetter schnell umschlägt, oder die nächste Ortschaft weit weg sein kann rate ich dringend von einem Smartphone ab. Auch für Wanderer die Mehrtagestouren gehen finde ich ein GPS Gerät weitaus Sinnvoller. Wer Gewicht sparen und auf das GPS Gerät verzichten möchte, der kann sich auch das Navigieren mit Karte und Kompass aneignen und auf das Smartphone zurückgreifen, falls man sich doch mal verirrt hat. Ergänzend lohnt sich mein Artikel zu natürlicher Orientierung beim Wandern. Da Ihr nicht konstant den Smartphone-Akku belastet könnt Ihr auch so lange Unterwegs sein. Der Umgang mit Karte und Kompass muss jedoch geübt sein. Wer sowieso primär in der Stadt unterwegs ist (Fahrradtouren etc.) für den reicht (meiner Meinung nach) ein Smartphone in Kombination mit einer Powerbank allemal aus.

Meine Meinung

Ich persönlich greife lieber auf ein GPS Gerät zurück, schon allein um meinen Smartphone Akku zu schonen. Bisher war das Garmin eTrex 10 für mich ausreichend. Da dies mittlerweile defekt ist, verwende ich aktuell Komoot auf dem Smartphone bis ich ein passendes GPS Gerät für mich gefunden habe. Akkulaufzeit ist bei meinen Mehrtagestouren absolut Prio 1. Später habe ich auch die Garmin Instinct 2 Solar als Outdoor-Uhr getestet.


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Persoenliche Einordnung und Praxisnotizen

Bei einem Wissensthema wie Smartphone oder GPS Gerät? Was ist das beste für mich? ist mir wichtig, dass es nicht bei allgemeinen Tipps stehen bleibt. Draussen entscheidet selten die perfekte Theorie, sondern die einfache Frage: Was mache ich konkret, wenn ich muede bin, das Wetter kippt oder die Situation anders aussieht als geplant? Genau dort beginnt fuer mich der praktische Wert eines Artikels.

Bei 'Smartphone oder GPS Gerät? Was ist das beste für mich? ' ist mir wichtig, dass der Artikel nicht nur eine Suchanfrage beantwortet, sondern eine echte Entscheidung leichter macht: Was nehme ich mit, worauf achte ich vor Ort, und was wuerde ich beim naechsten Mal anders machen?

Meine persoenliche Herangehensweise ist eher vorsichtig: Ich probiere Dinge zuerst im kleinen Rahmen aus, bevor ich mich unterwegs darauf verlasse. Das gilt fuer Zunder, Wasser, Navigation, Messer, Barfussschuhe oder nachhaltige Ausruestung genauso wie fuer Training und Gesundheit. Wer im Garten, auf einer kurzen Runde oder bei gutem Wetter uebt, macht die Fehler dort, wo sie noch keine grosse Rolle spielen.

Als Praxischeck hilft mir eine einfache Liste: Was ist das groesste Risiko? Welche Ausruestung brauche ich wirklich? Welche Alternative habe ich, wenn der Plan nicht funktioniert? Und woran merke ich, dass ich abbrechen oder umdenken sollte? Diese Fragen klingen trocken, machen Outdoor aber entspannter. Sie verhindern, dass aus einem kleinen Problem eine lange Geschichte wird.

Gerade in Rheinland-Pfalz gibt es viele Moeglichkeiten, Wissen ohne grosses Drama zu testen: kurze Waldwege im Pfalzerwald, offene Weinbergswege, Trekkingplaetze, Familienrunden oder bekannte Premiumwege. Ich wuerde neue Techniken nie direkt auf der schwierigsten Tour ausprobieren. Besser ist ein ueberschaubarer Rahmen, in dem man beobachten, vergleichen und danach ehrlich bewerten kann.

Mein Fazit zu Smartphone oder GPS Gerät? Was ist das beste für mich? : Nimm die Tipps als Werkzeugkasten, nicht als starre Anleitung. Was fuer mich funktioniert, muss zu deinem Koerper, deiner Erfahrung, deinem Sicherheitsbeduerfnis und deiner Region passen. Wenn du nach der Lektuere eine Sache bewusster planst oder einen Fehler vermeidest, hat der Artikel seinen Zweck erfuellt.

Wenn du tiefer einsteigen willst, passen dazu auch Wildcampen in Deutschland, Trekking-Camps in Rheinland-Pfalz und Ultraleichtwandern fuer Anfaenger.

Was ich konkret mitnehmen wuerde

Wenn ich den Artikel heute als Vorbereitung nutzen wuerde, wuerde ich mir drei Dinge notieren: erstens die eine Entscheidung, die vor der Tour fallen muss, zweitens den Punkt, an dem ich unterwegs flexibel bleiben will, und drittens die Erfahrung, die ich danach fuer die naechste Runde festhalte. Dieser kleine Nachlauf ist fuer mich wichtig, weil Outdoor-Wissen sonst schnell konsumiert und wieder vergessen wird. Nach einer Wanderung, einem Test oder einem Familienausflug schreibe ich mir lieber zwei ehrliche Saetze auf: Was hat funktioniert, was war ueberfluessig, was wuerde ich beim naechsten Mal vereinfachen? Genau daraus werden mit der Zeit bessere Entscheidungen.

Konkrete Vertiefung fuer die Praxis

Bei Smartphone oder GPS Gerät? Was ist das beste für mich? wuerde ich als Leser vor allem wissen wollen, was ich nach dem Artikel konkret anders mache. Deshalb denke ich solche Themen gern vom Einsatz draussen her: Was passiert, wenn ich muede bin, wenn es regnet, wenn etwas nicht funktioniert oder wenn ich mit weniger Erfahrung unterwegs bin? Theorie ist hilfreich, aber sie muss in einfache Entscheidungen uebersetzt werden.

Meine persoenliche Regel lautet: erst klein testen, dann verlassen. Ob Naturmaterial, Navigation, Gesundheit, Messer, nachhaltige Ausruestung oder Outdoor-Routine: Ich probiere neue Dinge lieber auf einer kurzen Runde aus, bevor sie auf einer langen Tour wichtig werden. Das nimmt Druck raus und zeigt schnell, welche Tipps wirklich alltagstauglich sind.

Als Checkliste bleiben fuer mich vier Fragen: Was ist das groesste Risiko? Was ist die einfachste sichere Loesung? Welche Alternative habe ich, wenn es nicht klappt? Und woran merke ich, dass ich abbrechen sollte? Wer diese Fragen beantworten kann, ist draussen oft besser vorbereitet als jemand mit einer langen, aber ungeprueften Packliste.

Passend dazu findest du weitere Grundlagen in Wildcampen in Deutschland, Trekking-Camps in Rheinland-Pfalz und Ultraleichtwandern fuer Anfaenger.